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Schlafstörungen, Machtkämpfe und Essprobleme bei den Kleinen -
Schulstreß, Konflikte und Aggressionen bei den Älteren, dazu Allergien
und andere Probleme – Eltern haben heutzutage vielfältige Anforderungen
zu bestehen.
Um den Eltern in den wichtigsten Lebenssituationen Sicherheit und
Orientierung im Umgang mit ihrem Kind zu vermitteln, bietet der
Förderverein für pädiatrische Psychosomatik e.V. in Zusammenarbeit mit
der Kinder und Jugendklinik Gelsenkirchen seit September 2001 das
Kursprogramm „Der Elternführerschein“ an. Das Programm wendet sich an
alle Eltern, die mehr über das Verhalten und Erleben Ihres Kindes
erfahren und den Umgang mit ihrem Kind verbessern wollen. „Wir haben für
jedes Problem einen Fachmann“, sagt Dietmar Langer, Dipl.-Psychologe und
Initiator des Elternführerscheins. Mittlerweile sind es 15 Dozenten,
darunter Ärzte, Psychologen und Ernährungsberater, die in dem Programm
mitarbeiten. „Unser Ziel ist eine Gesundheitserziehung, das bedeutet,
Krankheiten und negative Verhaltensauffälligkeiten von vorneherein zu
vermeiden“.
Um besser auf die spezifischen Bedürfnisse eingehen zu können, werden
Kurse für verschiedene Altersgruppen der Kinder angeboten, wobei ein
Kurs 6 Doppelstunden umfaßt, die in wöchentlichen Rhythmus stattfinden:
Der Elternführerschein - Säuglinge/Kleinkinder
Der Elternführerschein - Schulkinder/Jugendliche
Bis jetzt haben über 250 Eltern an den Kursen teilgenommen. „Wir haben
von Anfang an die Qualität unserer Kurse durch die Teilnehmer
einschätzen lassen und können jetzt erste Ergebnisse vorlegen“, sagt
Langer. Dadurch konnten die Kursinhalte immer besser auf die Bedürfnisse
der Eltern zugeschnitten werden.
Das folgende Diagramm gibt wieder, aus welchen Gründen die Eltern am
Kurs teilnahmen:
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